Die ganze Wahrheit über den Einkauf

Der Einkauf ist nicht schwierig, sondern anders. Sagt der Gewinner. Es ist ein Spiel. Zwischen dem Anbieter, der keine Makler und noch weniger die Provision mag. Und dem Makler, der irgendwie versucht, zumindest mitzumischen, wenn es für den Alleinauftrag nicht reicht. Und ins Schwanken kommt, wenn es ums Geld, die Provision geht. Der Gewinner, das ist einer, der  mir  seiner  Ausstrahlung Menschen bewegen kann und  von  sich  und seiner Leistung überzeugt ist. Auf beiden Seiten stehen Emotionen. Der Anbieter hat ein Bild von Maklern, das Branchenimage, das nicht besser geworden ist. Er will (zunächst) keinen Makler und selbst verkaufen.  Der Makler aber mag keine Privatverkäufer. Zwei, die sich (zunächst)   misstrauen   und   nicht   besonders  mögen.

Anders  im  Verkauf.   Da   will   der   Interessent etwas vom   Makler,   „seine“   Immobilie.  Beim   Verkauf   hilft da schon einmal  die  Immobilie  mit.  Beim  Einkauf  ist der Makler allein.  Der  Gewinner  weiß  das.  Und  meidet am Anfang jeden Widerstand, er braucht Zeit, um Schritt  für  Schritt  so  etwas  wie  Vertrauen  aufzubauen.

Deshalb ist der erste Termin das „Gespräch ohne Widerstände.“ Auftrag und Kaufpreis sind kein Thema. Es geht ausschließlich darum, auf sich aufmerksam zu machen. Das gelingt  schon  dadurch,  dass  er  sich  anders als die Meisten verhält. Dem Anbieter gibt er Anerkennung, wo es angebracht ist, und gewinnt damit Sympathie. Sein abwartendes, bedachtes und nicht drängen- des  Verhalten  vermittelt  Souveränität  und  Kompetenz. Gewinner ist der Makler mit Grundsätzen. Alleinauftrag, nichts anderes. Volles Honorar. Demutsaufträge zu  Discountpreisen überlässt er gern den anderen.