# Weniger ist mehr. Farming. 

In den USA und vermehrt auch bei uns wird das Verkaufsgebiet nach dem Farmingkonzept definiert. Unter “Farming” wird zunächst ein Verfahren der örtlich differenzierten und zielgerichteten Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen verstanden.

Immobilien-Farming ist die Konzentration auf ein kleines, begrenztes Verkaufsgebiet. Nichts anderes sagt die alte Kaufmannsweisheit, dass man die besten Geschäfte vor der Haustüre macht. Oder Leopold Kohr mit seinem „Small is beautifull“. Also wieder einmal alter Wein in neuen Schläuchen. Wie auch immer, es funktioniert. Durch die intensive Bearbeitung eines kleinen Marktes lassen sich schon kurzfristig eklatante Vorteile erreichen. Da sind ein gesteigerter Bekanntheitsgrad und die Möglichkeit, ein adäquates Image aufzubauen und oft sogar die Marktführung zu erreichen, solange der Wettbewerb nicht das Gleiche besser tut.

Das Verkaufsgebiet soll im Farming so klein wie möglich und so groß wie notwendig sein. Zunächst sind möglichst viele Daten über die künftige Farm zu sammeln. Durch die systematische Erfassung von Informationen werden Sie zum Experten im Gebiet. Wichtig ist, das Marktpotential zu erkunden (Verkäufe der unmittelbaren Vergangenheit, An- und Abmeldungen usw.). Das sind potenzielle Kunden der Zukunft.

Einer der Hauptvorteile liegt darin, dass in einem kleinen Bereich intensives Marketing bezahlbar wird. Die von uns empfohlenen „ starken Vier“  –  Online-, Direktmarketing, Außenwerbung und regionale PR – kommen hier voll zur Geltung. Auch deshalb, weil der Wettbewerb sich bei der Direkt- und Außenwerbung, sowie beim PR oft gar nicht vorhanden ist. Bei der Direktwerbung besteht die Möglichkeit, gezielt bevorzugte Ortsteile und Straßenzüge auszuwählen und auch diese in etappenweise zu bearbeiten. Damit sind die Kosten verteilt. Und es kommt kein Stress auf, wenn es um die Bearbeitung der Rückläufe geht.